Unsere Trendreiseziele 2018

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Dieser Beitrag wurde von Redaktionsmitglied Christine Dötzer verfasst.

Die Entscheidung, wohin die nächste Reise gehen soll, fällt manchmal ganz schön schwer. Es gibt einfach so viele faszinierende Orte auf der Welt. Um Dich für Deine Reiseplanung zu inspirieren, haben wir deshalb unsere Trendreiseziele 2018 zusammengestellt. Es handelt sich um Destinationen, die mehr und mehr im Kommen sind oder einfach besondere Abenteuer bereithalten und deshalb auf keiner Wunschziel-Liste fehlen sollten. Wohin es auch letztlich für Euch geht – wir wünschen Euch 2018 wunderbare Reiseerlebnisse!

Sevilla: Mauren und Murillo

Wer noch nicht dort war, sollte 2018 schleunigst hin: Die andalusische Hauptstadt Sevilla, so charmant und spannend, dass Lonely Planet sie als Top-Stadtdestination für dieses Jahr ausgerufen hat. Völlig berechtigt, wie wir finden. Reisebloggerin Anika Landsteiner hat sich bereits von Andalusiens Herz verzaubern lassen und einen Reisebericht mitgebracht, der beweist: In Sevilla kann die Seele in kürzester Zeit auftanken. Anika hat ein Programm zusammengestellt für einen perfekten Tag in der Stadt, zwischen wunderschöner maurischer Baukunst, leckerem Essen und Flamenco-Klängen.

Ein weiterer Grund, Sevilla dieses Jahr zu besuchen: Die Stadt feiert den 400. Geburtstag eines ihrer berühmtesten Söhne. Der Maler Bartolomé Esteban Murillo wurde am 31. Dezember 1617 dort geboren und gilt als einer der Hauptvertreter des sogenannten „goldenen Zeitalters“ der spanischen Malerei. Unter anderem verewigte er Szenen aus seiner Heimatstadt, sodass seine Werke einen ganz besonderen Einblick in das Sevilla vergangener Tage geben. Im Jubiläumsjahr führen „Murillo-Routen“ durch die Stadt, anhand derer Besucher Orte erkunden können, die in Zusammenhang mit dem Maler und seinem Werk stehen. Auch wer kein großer Kunstkenner ist, kann damit Sevilla aus einem originellen Blickwinkel entdecken. Infos zum Murillo-Jahr und zu sämtlichen Veranstaltungen gibt die Website Murillo y Sevilla.

Wer nicht nur das Herz Andalusiens, sondern die ganze Region im Süden Spaniens erkunden möchte, findet bei Reisebloggerin Julia Lassner Tipps für einen Roadtrip von Granada bis Malaga.

Portugal: Sehnsucht lernen

Warum 2018 nach Portugal reisen? Weil der kleine Nachbar Spaniens als Reiseziel immer beliebter wird und es demnächst voll werden könnte dort. Das birgt für das Land neben Chancen auch Herausforderungen und heißt für uns: Das Kleinod abseits der üblichen Pfade genießen. So wie Reisebloggerin Alexandra Lattek, die sich letztes Jahr durch die hügelige Hauptstadt Lissabon hat treiben lassen. Wo es ständig rauf und runter geht, ist auch viel Panorama und berechtigterweise heißen die Aussichtspunkte der Stadt auf Portugiesisch „Miradouro“ – „Gold ansehen“. Manch einen übermannt beim Blick in die Ferne „Saudade“, das Urgefühl Portugals: die melancholische Sehnsucht nach etwas Geliebtem, das man verloren hat. Der „Fado“, ein Musikstil, der in den Gässchen des Lissabonner Stadtteils Alfama entstand und dort noch heute in Restaurants und Bars gespielt wird, drückt oft ebendiese Stimmung aus. Hört selbst rein in den Sound Lissabons:

Selbstverständlich hat Portugal neben der Hauptstadt noch viel mehr zu bieten – und zwar für jeden Geschmack. Wandern und Anstoßen in den Weinbaugebieten des Alentejo, Surfen in den Brechern des Atlantiks und Sonne tanken an der Algarve sind nur ein paar Beispiele. Wir freuen uns schon darauf, das Land 2018 weiter zu erkunden.

Neuseeland: Kann man nicht überbewerten

Neuseeland ist eines dieser Länder, die jedes Jahr auf der Liste der Must-see-Reiseziele stehen könnten. Denn für viele ist es der Inbegriff der großen Fernreise, des Roadtrip-Abenteuers. Zu Recht, wie die Reiseblogger Anne und Clemens letztes Jahr auf ihrer Weltreise für Travellers Insight feststellen konnten. Hohe Erwartungen werden leicht enttäuscht und so haben sie sich vor ihrer Reise gefragt: Ist das alles wirklich so toll? Nach zwei Wochen Roadtrip quer durchs Land machen ihre Reiseberichte klar: Ja, ist es und im Grunde noch viel extremer. Deshalb: Lasst Euch diesen Traum nicht entgehen! Beste Reisezeit für Neuseeland ist Oktober bis März – es bleibt also noch Zeit, dieses Highlight für Ende 2018 zu planen.

Was Ihr dabei beachten solltet und was on the road für ein reibungsloses Erlebnis sorgt, haben Anne und Clemens für Euch zusammengefasst. Wo die atemberaubendsten Momente warten und wie man dank smarter Planung möglichst viele unvergessliche Erlebnisse mitnimmt, erfahrt Ihr in ihren Berichten von der Süd- und der Nordinsel. Vorsicht: Höchste Fernwehgefahr!

Noch mehr Inspiration gefällig? Auch Reiseblogger Matthias Derhake war in Neuseeland unterwegs und hat ein Video von seinem Roadtrip-Abenteuer mitgebracht. Folgt ihm zu geheimen Schlafplätzen, Traumstränden und auf eine Hochzeit am Meer:

Georgien: Anziehende Gegensätze

Für russische Touristen steht Georgien schon lange auf der Liste, und spätestens im Laufe des vergangenen Jahres wandelte sich das Land auch für Europäer vom Geheimtipp zum Trendreiseziel 2018. Auch Reisebloggerin Madlen Brückner zog es letzten Herbst dorthin. Mitgebracht hat sie viele gute Gründe, 2018 zu einer Reise an die Schnittstelle zwischen Europa und Asien aufzubrechen.

Die Hauptstadt Tbilissi vereint viele Gegensätze, was vor allem an ihrer bewegten Geschichte liegt. Einst führte die berühmte Seidenstraße durch die kaukasische Metropole und im Laufe der Jahrhunderte wurde Tbilissi vierzigmal zerstört und wiederaufgebaut. Heute bestimmt ein Mix aus orthodoxen Gotteshäusern, neoklassizistischen Gebäuden, Bauten aus der Sowjetzeit und futuristischer Architektur das Stadtbild. Madlen beschreibt einen Besuch in der Stadt als einen einzigen Rausch an Schönheit, Coolness und Verfall, der einen zwischen Okzident und Orient sowie Geschichte, Tradition und Moderne wandeln lässt.

Doch damit nicht genug: Hättet Ihr beim Stichwort Georgien spontan an einen Roadtrip gedacht? Das Land ist wie gemacht dafür, wie Madlen auf ihrer Rundreise vom Kaukasus bis zur Steppe feststellen konnte. Gefunden hat sie atemberaubende Landschaften mit wilder Natur, vielseitige Architektur, alte Höhlen- und Felsenstädte, mystische Kirchen, mittelalterliche Wehrtürme, leckere Speisen und ein immer vorhandenes Strahlen der Menschen.

Japan: Hin bevor die Athleten kommen

Nachdem wegen der Fukushima-Katastrophe die Tourismuszahlen dramatisch eingefallen waren, verzeichnet Japan seit ein paar Jahren wieder stark steigende Besucherzahlen und will den Tourismus weiterhin gehörig ankurbeln. Zwei sportliche Großereignisse werden dazu beitragen: 2019 richtet das Land die Rugby-Weltmeisterschaft aus, ein Jahr später finden in Tokio die Olympischen Sommerspiele statt. Wer den Massen zuvorkommen möchte, besucht den ostasiatischen Staat noch dieses Jahr und lässt sich vom spannenden Gegensatz zwischen Tradition und Innovation begeistern.

So wie die Reiseblogger Anne und Clemens, die letztes Jahr im Zuge ihrer Weltreise dort Station machten. In Tokio haben sie neben Robot-Restaurants und Manga-Fotoautomaten auch die wohltuende japanische Ruhe und Gelassenheit erlebt, in der alten Kaiserstadt Kyoto per Drahtesel Tempel, Parks und Schreine erkundet. Und sie haben eine Gegend Japans abseits des Touristen-Radars besucht: Die Yaeyama Inseln im Südwesten Okinawas. Unberührte Natur, alteingesessene Manufakturen von der Weberei bis zur Sake-Distillerie und unvergessliche Abendessen in typisch japanischen Grillrestaurants haben dafür gesorgt, dass die beiden sich in die Inseln verliebt haben.

Als Gäste im Reiseblogger-Podcast „Off the path“ erzählen Anne und Clemens, was sie an Japan besonders fasziniert hat. Auch über ihren Roadtrip durch Neuseeland berichten sie. Gleich reinhören.

Panama: Karibik off the path

Jeden Deutschen, der Janoschs Tiger und Bär kennt, zieht es nach Panama. Sollte man meinen. Tatsächlich ist das zentralamerikanische Land aber noch nicht auf dem allgemeinen Reiseradar angekommen. Natürlich findet man auch dort schon Touristenhochburgen wie Bocas Town, wo sich auch zunehmend deutsche Urlauber tummeln, aber ein Hotspot ist die Brücke zwischen Mittel- und Südamerika noch lange nicht. Es gibt also noch viel zu entdecken in diesem vom Pazifik und der karibischen See umspülten grünen Fleckchen Erde. Für uns deshalb eines der Trendreiseziele 2018. Reisebloggerin Anika Landsteiner nimmt Euch dieses Jahr mit in die Hauptstadt Panama City und danach ins Dschungelparadies auf der Insel Bastimentos. Wir freuen uns schon darauf, Euch das wunderbare Panama näherzubringen.

Namibia: Ab in die Wüste

Während sich das Nachbarland Südafrika spätestens seit der Weltmeisterschaft 2010 als Urlaubsort etabliert hat, ist Namibia gerade erst dabei, langsam in den Vordergrund zu rücken. Auf Touristenmassen trifft man hier nicht, stattdessen auf Nashörner und Dünen. Namibia gilt als die Traumdestination aller, die die „Big Five“ in freier Wildbahn beobachten wollen und als ideales Land für die erste Afrikareise. Tatsächlich kommen Reisende, die zum ersten Mal den afrikanischen Kontinent besuchen, in Namibia dank der guten Infrastruktur relativ unkompliziert zurecht, aber das macht das Land für „alte Hasen“ nicht weniger spannend.

Wir freuen uns Anfang 2018 auf einen Selbstfahrer-Roundtrip ab Windhoek zu Highlights wie dem Etosha-Nationalpark und Sossusvlei – einer Salz-Ton-Pfanne, umgeben von den höchsten Dünen der Welt. Und neben den großen auch zu den nicht minder faszinierenden „Little Five“, den kleinen Wüstenbewohnern wie dem Namibgecko. Wenn Euch dann das Reisefieber packt, könnt Ihr mit der Planung gleich loslegen, denn Ihr bekommt auch viele praktische Tipps zu Camping und Mietwägen in Namibia. Afrika-Neuling oder nicht – brecht 2018 zu einem echten Abenteuer auf!

Bildnachweis Beitragsbild:

Photo by Chris Lawton on Unsplash

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