Die ultimative Packliste für eine Weltreise

Mit dem Round The World Ticket der Star Alliance reisen Anne und Clemens um die Welt. Hier erfahrt Ihr, mit welcher Ausstattung sich die beiden auf den Weg gemacht haben und wie ihr Zwischenfazit nach zwei Monaten auf Achse aussieht.

Eine Weltreise ist für jeden eine große Sache: Sie ist aufregend, zuweilen strapazierend und erfordert eine genaue Planung. Besonders, wenn es um das Gepäck geht. Was braucht man unbedingt und auf was kann man getrost verzichten? Wie viele Socken sind notwendig und darf das Kuscheltier eigentlich auch mit? Was, weshalb, wie viel, warum? Nach dieser Packliste haben wir unser Gepäck für unsere Weltreise zusammengestellt. Nach rund zwei Monaten unterwegs haben wir jetzt ein Fazit gezogen. Was haben wir von unserer Weltreise-Packliste wirklich gebraucht und worauf kann man getrost verzichten?

Gepäck: Rucksack oder Koffer?

Backpack oder Koffer? Bei dieser Frage scheiden sich die Geister. Tatsächlich ist in den meisten Fällen auf einer Weltreise ein Backpack schlichtweg praktischer. Wieso? Weil man ihn sich einfach aufsetzen kann, um das Fischerboot in Indonesien zu besteigen. Weil Koffer beim Transport eher dazu neigen, kaputt zu gehen. Und weil wir auf einem Round-the-World-Trip ja vor allem eines sein wollen: echte Abenteurer.

  • 1x Centauri 65+10 M/L (Unisex) bzw. Astrum 60+10 M/L (Frauen)
  • 1x Daypack
  • 1x Regenhülle/ Backpack-Cover

Unser Zwischenfazit nach zwei Monaten: Die Entscheidung für einen Backpack und gegen einen Koffer hat sich vor allem in Afrika und Indonesien als genau die richtige herausgestellt. Wer einmal versucht hat, seinen Koffer über Stock und Stein zu ziehen, weiß vermutlich wieso. Unsere Backpacks von VAUDE werden zwar mit jedem gekauften Souvenir schwerer, behalten ihren Tragekomfort aber bei.

Kleidung für hohe Temperaturen

Auf einer Weltreise durchquert man oft sehr unterschiedliche Regionen und Klimazonen. Also sollte man sowohl warme als auch sommerliche Kleidung dabei haben. Dabei gilt die Regel: alles nur in Maßen.

  • 2 x kurze Hose
  • 1 x Funktionshose z.B. Men’s Strathcona Pants von VAUDE bzw. Women’s Farley Stretch Pants II von VAUDE
  • 1 x Badehose/Boardshorts bzw. Bikini
  • 4 x T-Shirt/Top
  • 1 x Funktionsshirt (z.B. für Wanderungen, Joggen etc.)
  • 1 x Basecap (z.B. für Wanderungen)
  • 1 x Kleid/schickeres Hemd

Unser Zwischenfazit nach zwei Monaten: Weniger ist mehr – das dachten wir zumindest beim Packen vor der Reise. Und wir haben Recht behalten. Um ehrlich zu sein, hätten es ein, zwei T-Shirts weniger sogar auch getan. Denn Waschmaschinen sind in fast jedem Land in greifbarer Nähe für jeden Reisenden, ob auf dem Campingplatz in Neuseeland, im Hostel in Südafrika oder sogar in der Lodge mitten im Serengeti Nationalpark.

Kleidung für niedrige Temperaturen

Auch für schlechtes Wetter und kaltes Klima sollte man vorbereitet sein. Hier gilt ebenfalls: Weniger ist mehr. Lieber Zwiebellook als kiloweise Pullover durch warme Gefilde zu schleppen, oder?

  • 2 x Pullover/Strickjacke
  • 1 x Regenjacke
  • 1 x wasserabweisende Isolationsjacke z.B. VAUDE Men’s Freney Jacket III bzw. VAUDE Women’s Freney Jacket III
  • 1 x Fleecejacke z. B. VAUDE Men’s Civetta Jacket II
  • 1 x Herren-Thermounterwäsche
  • 1 x Mütze
  • 1 x T-Shirt oder Pyjama zum Schlafen

Unser Zwischenfazit nach zwei Monaten: Nach gut zwei Monaten Weltreise haben wir die unterschiedlichsten Temperaturen erlebt, von 36 Grad in der südafrikanischen Weinregion Stellenbosch bis zu gerade einmal Null Grad im neuseeländischen Herbst. Auch wenn man sie um die ganze Welt tragen muss, hat sich die dicke und feste Kleidung als unerlässlich herausgestellt – die Fleecejacke in den kalten Nächten auf Neuseelands Südinsel ebenso, wie die wasserabweisende Isolationsjacke an der rauen Westküste Taiwans.

Unterwäsche

Besonders Unterwäsche sollte man nicht zu viel mitnehmen. Denn Waschsalons und Wäschereien gibt es überall.

  • 7 x Boxershorts bzw. Slips
  • 3 x einfache Socken
  • 3 x leichte Wandersocken z. B. VAUDE TH Summer Socks Mid
  • 1 x dicke Allzwecksocken z. B. VAUDE All Mountain Wool Socks
  • 2 x BH

Unser Zwischenfazit nach zwei Monaten: Wie gesagt, waschen kann man immer, vor allen Dingen Unterwäsche. Insofern haben wir hier alles richtig gemacht. Vor allem die dickeren Allzwecksocken von VAUDE haben uns einige kuschelige Momente beschert, wenn es draußen geregnet und gestürmt hat.

Schuhe

Schuhe für alle Wetterlagen und alle Klimazonen? Schwierig. Wichtig ist aber, dass man auch Schuhe mit einer ordentlichen Sohle dabei hat für Wanderungen und lange Stadterkundungen.

  • 1 x leichte Trekkingschuhe z.B. Men’s Leva von VAUDE bzw. Women’s Grounder Ceplex Low II von Vaude
  • 1 x Sneaker
  • 1 x Flip Flops

Unser Zwischenfazit nach zwei Monaten: Nachdem wir in Äthiopien ein Paar Turnschuhe auf mysteriöse Weise verloren haben, mussten in Singapur neue her. Denn ohne gemütliche Sneaker geht es einfach nicht auf einer Weltreise. Aber auch die Trekkingschuhe von VAUDE haben sich als super praktisch herausgestellt, egal ob bei der Vulkanbesteigung des Bromo in Indonesien oder während des stundenlangen Sightseeing-Marathons in Tokio.

 

Waschzeug

Waschzeug ist natürlich unabdinglich, aber nur in Maßen mitzunehmen, schließlich kann man fast überall fast alles vor Ort kaufen.

  • 1 x Kulturbeutel, z. B. die Sula Waschtasche von VAUDE
  • 1 x Kameratasche z. B. von AmazonBasics
  • 1 x Reisehandtuch z. B. VAUDE Comfort Towel II M
  • 1 x Shampoo
  • 1 x Duschgel
  • 1 x Deo
  • 1 x Zahnbürste
  • 1 x Zahnpasta
  • 1 x Gesichtscreme
  • 1 x Packung Einwegrasierer
  • 1 x Kosmetik-Basics
  • 1 x Packung Tampons

Unser Zwischenfazit nach zwei Monaten: Auf das Reisehandtuch wollen wir nie wieder verzichten. Es ist klein, handlich und trocknet unglaublich schnell. Viele der anderen Utensilien haben wir schon nachgekauft, schließlich gibt es Deo, Shampoo und Co. in wirklich jedem Land der Welt. Ja, sogar in Äthiopien und Tansania. Anmerkung von Frau zu Frau: Tampons sind selten so günstig und einfach zu bekommen wie in Deutschland. Es lohnt sich also, einen guten Vorrat dabei zu haben.

Apotheke

Zugegeben, Apotheken gibt es nahezu überall auf der Welt. Dennoch sollte man in Sachen Gesundheit immer gut vorbereitet sein. Bei der Shop Apotheke kann man sich z. B. selbst ein Rundum-Sorglos-Paket zusammenstellen.

  • 1 x Packung Pulver gegen Flüssigkeitsmangel (Dehydratation)
  • 1 x Rolle Pflaster
  • 1 x Packung wasserdichte Pflaster
  • 1 x Ibuprofen 400
  • 1 x Magen-Darm-Mittel / Antidiarrhoikum
  • 1 x Antihistaminikum für Insektenstiche
  • 1 x Durchfallmittel
  • 1 x Antiseptikum z.B. Betaisadona
  • 1 x Wund-Desinfektionsspray
  • 1 x Grippemittel
  • 1 x Nasenspray

Unser Zwischenfazit nach zwei Monaten: Mehr Medikamente gegen Erkältung, weniger gegen Durchfall und Magen-Darm-Infekte. Das ist, was wir in Sachen Medizin aus den letzten zwei Monaten mitnehmen. Auf der Reise erworben haben wir vor allem Halsschmerztabletten, Ibuprofen, Hustensaft, Grippostad und japanisches Zauberpulver.

Schutz

Sonne, Mücken und andere Viecher: Wer gewappnet ist, hat nichts zu befürchten.

  • 1 x DEET-haltiges Moskitospray
  • 1 x Moskitospray für Kleidung
  • 1 x Sonnencreme LSF 30 oder 50
  • 1 x After Sun Creme
  • 1 x Sonnenbrille

Unser Zwischenfazit nach zwei Monaten: Auch auf die Gefahr hin, dass man das Mittel durch zig Länder schleppt, in denen man es nicht verwenden kann – das Moskitospray hat uns schon vor so einigen schlaflosen Nächten bewahrt. Vor allem in Äthiopien, Indonesien und Tansania. Und während die Sonnencreme kaum angerührt wurde, ist die Sonnenbrille in nahezu jedem Land unersetzlich.

Technik

Die richtige Technik darf natürlich nicht fehlen. Obwohl man in vielen Ländern alles käuflich erwerben kann, sollte man sich am besten vor Antritt der Reise Gedanken zu seiner technischen Ausstattung machen. Eine gute Auswahl an technischem Equipment gibt es z. B. bei AmazonBasics. 

  • 1 x Smartphone und Ladegerät
  • 1 x Laptop oder Tablet
  • 1 x Schutzhülle für Laptop oder Tablet
  • 1 x Kamera mit Objektiven und Ladegerät
  • 1 x Kamera-Reinigungsset
  • 1 x Microfasertuch
  • 1 x Actioncam
  • 1 x Kopfgurt für Actioncam
  • 2 x SD-Karte
  • 1 x Kameratasche
  • 1 x Kamerastativ
  • 1 x Externe Festplatte
  • 1 x Powerbank
  • 1 x USB-Stick
  • 1 x Kopfhörer
  • 1 x Universaladapter
  • 1 x USB-Ladekabel
  • 1 x Dual-USB-Kfz-Ladegerät

Unser Zwischenfazit nach zwei Monaten: Der Universaladapter ist gar nicht so universal. In Australien mussten wir uns einen besonderen Adapter kaufen, der seither mit uns reist. Das USB-Ladekabel war für unsere Roadtrips in Neuseeland und Taiwan eine echte Bereicherung. Ebenso das Kamerastativ, das zwar schon unter dem Transport gelitten hat, aber uns einige schöne Nachtfotos beschert hat.

Nützliches

Kleine Utensilien können das Leben auf einer Weltreise einfacher machen. Sei es die Stirnlampe für den nächtlichen Toilettengang in der Serengeti oder der Vakuumbeutel zum sicheren Verpacken kleinerer Gegenstände.

  • 4 x Packsack in verschiedenen Größen
  • 1 x Dryback z. B. VAUDE Drybag Cordura Light 8L
  • 1 x Schlafsack z. B. Sioux 1000 SYN
  • 1 x kleine Geldbörse
  • 1 x Wäscheleine oder Kordel zum Wäsche aufhängen
  • 1 x Nähset
  • 1 x Pinzette
  • 1 x kleines Taschenmesser
  • 1 x Stirnlampe
  • 1 x Notizbuch
  • 1 x Kugelschreiber
  • 1 x kleines Schloss
  • 1 x Multifunktionstuch/Sarong (als Schal, Kopftuch etc.)
  • 1 x Ohrenstöpsel
  • 1 x Schlafmaske
  • 4 x Vakuumbeutel

Unser Zwischenfazit nach zwei Monaten: Wer hätte gedacht, dass Packsäcke so nützlich sein können? Nach über zwei Monaten kennen wir uns in unseren Backpacks noch so gut aus wie am Abreisetag – fabelhaft! Ordnung ist das halbe Leben und anscheinend auch die halbe Reise. Hoffentlich hält sie auch bis zum Schluss. Die Vakuumbeutel hingegen sind in ihrer Handhabung viel zu aufwendig und nicht für spontane Packaktionen gemacht.

Dokumente

Seine Dokumente sollte man immer an einem sicheren Ort aufbewahren und eine Kopie in einem anderen Gepäckstück haben. Auch lohnt es sich, digitale Kopien z. B. auf dem Handy oder in der Cloud zu speichern.

  • Mappe für die Dokumente
  • Reisepass und Kopie
  • Internationaler Führerschein
  • Impfpass und Kopie
  • Flugtickets
  • Kreditkarten, PIN etc.
  • Versicherung, z. B. Reisegepäckversicherung der Allianz Global Assistance

Unser Zwischenfazit nach zwei Monaten: Immer noch nichts Wichtiges verloren, puh!

6 Kommentare

  1. und all das oben aufgeführte passt in den Vaude?
    Der Artikel wurde nicht zufällig von Vaude gesponsert?

    • Markus Pflugbeil

      Lieber Frank, danke für deinen Kommentar. Alles passt in den Vaude Rucksack, schließlich handelt es sich ja um die großen Trekking-Varianten. Schleppen müssen es unsere Weltreisenden nur selten, da sie ja mit dem Flugzeug, der Eisenbahn und dem Auto unterwegs sind. Vaude hat die beiden unterstützt, wie ja auch deutlich rechts im Balken zu erkennen ist. Wir sind froh, dass uns Sponsoren unterstützen, denn so eine Weltreise kostet ja auch ein bisschen was (wenn auch weniger, als man denkt). Unsere Sponsoren nehmen keinen Einfluss auf die Redaktion und wir weisen immer offen auf das Sponsoring hin. Dein Blog-Team

  2. Glaube es ist rein zufällig, dass jedes vierte Wort Vaude ist!

  3. Die technische Ausrüstung ist ja riesig. Das das passt wirklich alles in nen 60+10 / 65+10 l Rucksack?! Samt Verpflegung, die man unterwegs kauft und auch mal Reste bzw. als Tagesproviant mitträgt? Ich hatte auch mal nen 60+ 10 l Rucksack … Ich glaube nicht, dass ich das alles rein bekommen hätte. Irgendwas hab ich dann wohl falsch gemacht. Ich hätte mir daher noch ein paar Bilder mit Pack-Tipps im Artikel gewünscht.

    Auch wenn man wie bereits in den Vorkommentaren angesprochen mit Bahn etc. reist muss man ja vom Hostel zum Bahnhof / Busbahnhof und von dort zum Hotel / Autoverleih kommen – ne Stunde Fußweg hat man da ja leicht mal. Außerdem sieht man sich bei stopovers wegen Umstieg ja auch mal das ein- oder andere an (Schließfächer gibt’s ja auch nicht überall). Der Rucksack muss also durchaus mal ne nicht zu unterschätzende Strecke getragen werden.

    Ich wüsste daher gerne was die Rucksäcke am Ende gewogen haben. Sollte ja nur 1/4 bis max. 1/3 des eigenen Körpergewichts sein.

    • Hallo Claudia,

      Anne und Clemens haben die Reise wirklich nur mit den beiden Rucksäcken (je 20 Kilo) und Handgepäck gestartet. Für Verpflegung war immer gesorgt, Proviant mussten die Beiden also nicht mitschleppen. Natürlich ist es aber trotzdem nicht bei der Gepäckmenge geblieben, da mit jedem Land, das sie bereist haben, mehr Mitbringsel dazugekommen sind. 🙂 Dank des Star Alliance Gold Status war es aber zumindest auf den Flügen kein Problem, mit ordentlich Übergepäck zu reisen. Viele Grüße vom Blog-Team

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